Aktivität Skitouren

Bergsteigen mit
Tourenski und Splitboard

 

Mit Ski und Board durchs Winter Wonderland

Raus in die winterliche Landschaft, der Schnee dämpft alle Geräusche, unter den Ski knirscht nur der Schnee. Zwischen verschneiten Bäumen hindurch, entlang über weite Hänge, hoch über steile Rinnen und ausgesetzte Grate. Jede Skitour ist unterschiedlich und jeder sucht auf Tour andere Herausforderungen – von der genüsslichen Feierabendtour über ambitionierte, mehrtägige Skidurchquerungen bis hin zu technisch anspruchsvollen kombinierten Touren in alpinem Gelände. Je nachdem, welche Anforderungen die gewählte Tour stellt, ist unterschiedliches Equipment gefragt.

Leichte Steigeisen aus Alu für den letzten Steilanstieg über den Schneegrat zum Gipfel oder Eisgeräte für den fordernden Anstieg über die Nordwand!? Sichern beim Überqueren von spaltenreichen Gletschern oder Abseilen um in die Abfahrtsrinne einzusteigen!?

Je nach Herausforderung gilt es, sich gut vorzubereiten. Auch die Wahl des richtigen Equipments ist elementarer Bestandteil der Tourenplanung. Deswegen wollen wir ein paar häufig gestellte Fragen beantworten:

Für kombinierte Touren, bei denen man beispielsweise bis zum Grat mit Tourenski aufsteigen kann und über den felsigen Gratverlauf zum Gipfel aufsteigt, bieten sich daher die robusteren Steigeisen aus Stahl an. Ist auf der Tour diffiziles und anspruchsvolles Klettern in Fels und Eis gefragt, lohnt sich zudem der Griff zu Steigeisen mit speziellen Frontalzacken (Mono- oder Duo-Zacken) wie unserem BEAST.


Gut zu wissen: Bei all unseren Steigeisen lassen sich verschiedene Bindungsoptionen installieren und kombinieren. So kann das Steigeisen ideal an den jeweiligen Schuh angepasst werden, egal ob Ski-Schuh oder Bergschuh, egal ob Semi-, Soft oder Automatikbindung.

SHARK LITE

Ultraleichtes Alusteigeisen für Gletscher- und Skitouren ohne Felskontakt. Dank der textilen Dyneema®-Brücke lässt sich das Steigeisen für den Transport platzsparend zusammenfalten. Wir empfehlen, das SHARK LITE nur mit Bergschuhen mit steifer Sohle / Skitourenstiefeln zu verwenden.

  • Ultraleichte Bauweise aus Aluminium
  • Textile Dyneema®-Brücke reduziert das Gewicht auf ein Minimum und erlaubt es das Steigeisen in der Mitte zu falten
  • Einfache Größenanpassung ohne Werkzeug
  • Geeignet für die Verwendung mit steigeisenfesten Berg- und Skischuhen
  • Inklusive Packbeutel

BEAST

Highend-Steigeisen aus hochwertigem Stahl zum Eis- und Mixedklettern.

  • Extrem leicht und formstabil durch dreidimensionale Formgebung
  • Inklusive Antistollplatten
  • Gehärteter Stahlfrontzacken für den ultimativen Biss in steilem Eis
  • Umrüstbar von Automatik- auf Semibindung
  • Verkürzbare Brücke für einen passgenauen Sitz (ohne Überstand) auch bei kleinen Schuhgrößen
  • Schnelles und einfaches Umrüsten von Duo- auf Monozacker: Jeder Frontzacken lässt sich separat mit nur einer Schraube austauschen
  • Strap Keeper zum Fixieren des Bandmaterials

    Welche Seile kann man für Gletschertraversen nutzen?

    Grundsätzlich lässt sich für das einfache Gehen am Gletscher jedes Einfach- oder Halbseil verwenden. Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich auch spezielle Reepschnüre wie unsere RAPLINE PROTECT PRO DRY 6,0 MM verwenden, hier muss man sich aber der jeweiligen Vor- und Nachteile einer solchen Schnur bewusst sein. Die Länge des Seils bemisst sich nach der Größe der Seilschaft sowie nach der präferierten Technik der Spaltenbergung (so benötigt man für die Lose Rolle beispielsweise deutlich mehr Seil als für die Rettung mittels Flaschenzug).

    Ein Halbseil bietet den Vorteil, dass es deutlich leichter ist. Sind bspw. auch Felspassagen zu überwinden, ist ein Einfachseil häufig die bessere Wahl. So oder so sollte das Seil auf jeden Fall über eine wasserabweisende Imprägnierung verfügen. Denn nur durch diese Behandlung ist gewährleistet, dass sich das Seil beim Kontakt mit Schnee nicht mit Wasser aufsaugt, schwer wird und gefrieren kann. Hierfür setzen wir unsere PRO DRY Technologie sowie die PFC-freie ECO DRY Technologie ein.

    RAPLINE PROTECT PRO DRY 6,0 MM

    Die RAP LINE ist die erste Reepschnur mit einer dynamischen Sicherheitsreserve. Wir haben sie erneut überarbeitet und konnten die Höchstzugkraft auf über 10 kN steigern und gleichzeitig das Gewicht auf unter 30 g/m senken. Die RAP LINE kann mit allen gängigen Seilklemmen verwendet werden.

    • Hält zwei Normstürze in Anlehnung an EN 892 dynamische Zwillingsseilprüfung
    • Aufgrund der geringen Dehnung zum Nachziehen von Material oder zum Abseilen geeignet
    • Direkt einsatzfähig ohne Krangelbildung dank 3D-Lapcoiling
    • Spezielle Reepschnur aus hochfestem Polyamid-Aramid-Materialmix
    • Erhöhte Schnittfestigkeit bei Belastung bspw. über scharfe Kanten
    • Dauerhaft wasser- und schmutzabweisend

    Wie unterscheiden sich Eispickel?

    Für die meisten Skitouren (mit Gletscherkontakt) reicht ein gewöhnlicher Eispickel. Diese gibt es in verschiedenen Längen, als leichte Aluvarianten (ATTILA LITE) oder mit kleinen Detaillösungen wie etwa der ausklappbaren Handauflage für kurze technische Passagen wie bei unserem ATTILA TEC. Eispickel haben in aller Regel gegenüber der Haue eine Schaufel, mit der man Griffe Säubern oder Stufen schlagen kann.

    In steilerem Gelände, beim Wasserfall-Klettern oder in Mixed-Touren sind Eisgeräte bzw. Steileisgeräte gefragt. Sie haben eine deutliche stärkere effektive Krümmung und können als Zugpickel deutlich besser eingesetzt werden.

    ATTILA LITE

    Ultraleichter, kompakter Eispickel für Ski- und Gletschertouren.

    • Leicht gekrümmter Aluminiumschaft und eine bissige Haue aus gehärtetem Stahl erleichtern das Arbeiten in steilem Gelände
    • Breite Schaufel zum Schlagen von Stufen
    • Markierung des Flächenschwerpunkts zum Aufbau eines T-Ankers
    • Ergonomisch geformte Haue liegt bei der Verwendung in der Kopfstützpickeltechnik gut in der Hand
    • Ultraleichte und kompakte Bauweise für minimales Gewicht und kleines Packmaß

    ATTILA TEC

    Die Mischung aus einem klassischen Führerpickel und Steileisgerät. Dank der ausklappbaren Handauflage lassen sich auch technisch anspruchsvolle Passagen problemlos bewältigen.

    • Leicht gekrümmter Aluminiumschaft und eine bissige Haue aus gehärtetem Stahl erleichtern das Arbeiten in steilem Gelände
    • Spike aus Stahl mit Öffnung zum Einhängen eines Karabiners
    • Ergonomischer Kunststoffaufsatz gegen kalte Hände bei der Verwendung in der Kopfstützpickeltechnik
    • Patentierte, ausklappbare Handauflage (kein Werkzeug notwendig
    • Markierung des Flächenschwerpunkts zum Aufbau eines T-Ankers
    • Grip Tape im Lieferumfang enthalten
    • Accelerator zur Erhöhung der Schwungmasse als Zubehör erhältlich

    Was brauche ich für die Spaltenbergung?

    Für die Rettung aus Spalten gibt es unterschiedliche Techniken. Sie richten sich primär danach, welche Techniken die Seilschaftsmitglieder beherrschen, wie die Seilschaft aufgebaut ist, wie das Sturzgelände sich darstellt und welches Material am Gurt hängt. Vor einer Tour am Gletscher sollte man sich mit den Techniken beschäftigen und diese üben, hierfür bieten Bergschulen und Alpenvereine spezielle Kurse an.

    Auch sollte der Ausbildungsstand innerhalb der Seilschaft vor der Tour abgesprochen und aufeinander abgestimmt werden. Je nach Technik können bei der Spaltenbergung neben Seil, Pickel, Karabinern und Reepschnüren auch Seilrollen und Umlenkrollen mit Rücklaufsperre eingesetzt werden, um die Seilreibung zu reduzieren und die Bergung möglichst effektiv zu gestalten.

    SPOC

    Ultraleichte Umlenkrolle mit Rücklaufsperre. Konzipiert zum Heben von Lasten, zur Spaltenbergung oder als Notfallseilklemme.

    • Die Rücklaufsperre kann in geöffneter Position fixiert werden, um das Gerät als einfache Umlenkrolle zu nutzen
    • Rollendurchmesser: 20 mm
    • Geeignet für Seile von 7,0 bis 11,0 mm Durchmesser sowie für die EDELRID RAP LINE PROTECT PRO DRY 6,0 MM
    • Kugelgelagerte Rolle aus Aluminium für einen hohen Wirkungsgrat (92%)
    • Klemmnocken für einen optimalen Biss bei vereisten oder verschmutzten Seilen